Mondorf startet gut in die Partie und gewinnt verdient gegen den TSC Gievenbeck

07.11.2017 Volleyball Herren I

Mondorf startet gut in die Partie und gewinnt verdient gegen den TSC Gievenbeck

Zwei Wochen nach dem Arbeitssieg gegen Ammerland mussten der TUS Mondorf vor heimischem Publikum gegen den TSC Gievenbeck aus Münster antreten. Die spielfreie Zeit wurde von den meisten Spielern dazu genutzt, die Liebsten für die vielen Volleyball-Wochenenden zu entschädigen. Leider zeigte sich im Training, dass nicht nur die Urlauber fehlten, sondern auch die Zurückgeblieben nur körperlich anwesend waren. Lediglich Trainer Vollmert lieferte auch in der spielfreien Zeit ab und kümmerte sich um die Jugendarbeit des TUS Mondorf. Man kann sich jetzt schon darauf freuen, in spätestens 18 Jahren Leo Vollmert als neues Mannschaftsmitglied begrüßen zu dürfen.

Im Gegensatz zu Trainer Vollmert und den anderen Urlaubern kehrten Benni Rink und Malte Krause nicht pünktlich zum Spieltag gegen den TSC Gievenbeck zurück. Tobi Braun und Jakob Wächter stellten sich deshalb als Option für Ilja Wiederstein im Zuspiel und Kris Willwacher auf der Diagonalposition in den Dienst der Mannschaft.

Die Mondorfer starteten mit Aufschlagserie von Sebastian Voß und Ilja Wiederstein gut in die Partie. Der gegnerische Trainer war deshalb bereits beim Spielstand von 5:10 gezwungen, die zweite Auszeit für sein Team zu nehmen. Allerdings konnte das den Verlauf des Satzes nicht mehr ändern. Der TUS Mondorf gewann den ersten Satz bereits nach 17 Minuten mit 25:13.

Im zweiten Satz machte Mondorf da weiter, wo sie im ersten Satz aufgehört haben. Insbesondere mit druckvollen Aufschlägen konnte man die gegnerische Annahme so unter Druck setzen, dass der TSC Gievenbeck seine beiden Mittelblocker nicht wie gewohnt in Szene setzen konnte. Die Annahme der Mondorfer wurde hingegen von den beiden Liberos so gut organisiert, dass die Münsteraner mit ihrer Aufschlagtaktik kaum direkte Punkte erzielen konnten.
In der zweiten Hälfte des Satzes konnte sowohl Nico Schunke, als auch Sebastian Voß durch die Einwechselung von Nicolas Yombie da Mbabi und Jan Ruetz eine Pause gegönnt werden. Der Satz konnte insbesondere aufgrund der hohen Eigenfehlerquote der Münsteraner ungefährdet mit 25:18 gewonnen werden.

Im dritten Satz konnten die Mondorfer allerdings nicht mehr an ihre Leistung der ersten beiden Sätze anknüpfen. Es schlichen sich immer mehr Fehler in allen Bereichen des Spiels ein. Die Münsteraner nutzen diese Chance und zeigten das sie nicht ohne Grund einen Tabellenplatz vor dem TUS Mondorf standen. Sie versuchten insbesondere Nico Wegner in der Annahme unter Druck zu setzen, da sie gegen die starken Angriffe des Außenangreifers kein anderes Mittel fanden. Die Gäste aus Münster verwandelten daher verdient den ersten Satzball zum Endstand von 25:22.

Den Mondorfern war bereits aus den Begegnungen in der Vergangenheit bekannt, dass man die Münsteraner besonders wegen ihren starken Aufschlägen nicht unterschätzen darf. Es galt daher den Druck zu erhöhen, um sie erneut zu Fehlern zu zwingen und dadurch einen fünften Satz zu vermeiden.
Man konnte sich allerdings bis zum Ende des Satzes immer nur mit zwei bis drei Punkten absetzen. Beim Stand von 23:20 bewies Svente Vollmert mit der Einwechselung von Jan Ruetz erneut ein glückliches Händchen. Er belohnte das Vertrauen des Trainers mit zwei erfolgreichen Aufschlägen und beendete den Satz mit einem direkten Punkt.

Ilja Wiederschein bewies seine gewohnt herausragende Leistung über die volle Distanz von vier Sätzen und wurde deshalb von der gegnerischen Mannschaft zum wertvollsten Spieler gewählt.
Auf der Seite der Gäste wurde der ehemalige Mondorfer Jan Gerits ausgezeichnet, der trotz der schlechten Annahme seines Teams, vom Zuspieler gekonnte in Szene gesetzt werden konnte.

Am nächsten Samstag geht es für den TUS Mondorf nach Hildesheim. Der MTV Hildesheim hat als Aufsteiger, mit vier Siegen in den ersten vier Spielen, den erfolgreichsten Saisonstart hingelegt. Die Mondorfer hoffen, dass sich die weite Anreise dennoch für sie lohnen wird.

(Kris Willwacher)